Karl Krestel Gastronomie

Hohe gastronomische Auszeichnung:
„Chaîne des Rôtisseurs“ ernennt Karl Krestel zum „Maître de Table“

Anerkennung von höchster Stelle für einen engagierten Nürnberger Gastronomen:
Die internationale, in Paris beheimatete „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs“ hat Karl Krestel („Sudhaus“ und „Hexenhaus“) heute zum „Maître de Table“ ernannt – eine Auszeichnung, die zu den höchsten gastronomischen Weihen überhaupt gehört. Die zugehörige Ehrenurkunde wurde Karl Krestel von Egon Kohler, ehemaligem Direktor der Firma Schöller und „Chaîne des Rôtisseurs“-Führungsmitglied, in einer feierlichen Zeremonie überreicht. Die Zunft der Köche hatte in Frankreich bereits frühzeitig einen hohen Stellenwert. 1248 verlieh König Ludwig IX von Frankreich den Köchen das Recht, sich zu einer Bruderschaft zusammenzuschließen. Diese „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs“ wurde in jeder Region von einem „Bailli“, einem Zunftmeister geleitet. In Paris residierten der „Grand Bailli“ und der „Grand Chancellier“, die bei Hofe Botschafterränge bekleideten. Verboten wurde die elitäre „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs“ erst während der französischen Revolution.

1949 kamen Maurice Edmond Saillard alias „Curnonsky“, Dr. Auguste Bécard und Jean Valby sowie die Gastronomen Louis Giraudon und Marcel Dorin darauf, die alte Zunft wiederaufleben zu lassen und gründeten die „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs“ neu. Die „Bruderschaft“ sollte nicht nur ein Club der Köche sein, sondern professionelle Küchen- und Restaurantmeister mit kenntnisreichen Feinschmeckern zusammenbringen. Nicht nur die feine Küche steht hier im Mittelpunkt, auch das Ambiente eines Restaurants ist wichtig, die Verantwortung dafür trägt der„Maître de Table“. Es sollte wieder gepflegt gespeist und nicht nur gegessen werden – Essen als kulturelles und gesellschaftliches Erlebnis.

Die „Baillage National d’Allemagne“ wurde 1958 gegründet. Heute gehören der „Chaîne des Rôtisseurs“ in Deutschland rund 2000 Mitglieder an, die zu gegenseitiger Brüderlichkeit und Achtung verpflichtet sind. Ein besonderer Zweig der „Chaîne des Rôtisseurs“, zu dem auch Karl Krestel zählt, ist der „Ordre Mondial des Gourmets Dégustateurs“. Diese Interessengemeinschaft widmet sich edlen Getränken wie Wein, Spirituosen und Likören, zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Organisation von Degustationen, Konferenzen, Wettbewerben und Gesprächsrunden. Die Ernennung zum „Maître de Table“ kam für Karl Krestel zwar überraschend, aber nicht ganz unerwartet: „Unser Lokal ‚Sudhaus’ wurde von der ‚Chaîne des Rôtisseurs“ schon lange mit Wohlwollen beobachtet – denn bei uns stimmt eben nicht nur die Küche, sondern auch das Drumherum“, sagt der begeisterte Qualitäts-Gastronom Krestel.

Bayerns Best 50

 

Nürnberger Gastronom mit wichtigem deutschen Wirtschaftspreis ausgezeichnet:
Karl Krestel gehört im Jahr 2005 zu den „Bayerns Best 50“.

Am Mittwoch dem 15.Juni 2005 ist der bekannte Nürnberger Gastronom und Unternehmer Karl Krestel bei einem Festakt im Kaisersaal der Münchener Residenz mit einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise ausgezeichnet worden: Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, vertreten von Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu (CSU) nahm Krestel in die Reihen von „Bayerns Best 50“ auf.

Gerade in Zeiten schwieriger Konjunktur soll dieser Preis dynamisch wachsende, erfolgreiche Unternehmen in Bayern als Vorbilder und Ansporn für andere präsentieren und nach Wiesheus Worten „herausragendes Unternehmertum“ prämieren.

 

Mit Karl Krestel hat es nun erstmals ein Einzelunternehmer des Gastronomiebereichs an die Spitze geschafft.
„Dieser Preis ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich“, sagte Krestel am Rande der Preisverleihung und bekräftigte zugleich, in seinen Anstrengungen für die Gastronomie in Franken „nicht nachlassen“ zu wollen: „Nur wenn man tagtäglich auch das Unmögliche zumindest andenkt, kann man das Maximale schaffen“, erklärt Krestel mit hörbarer Überzeugung.

Hohe Wirtschafts-Auszeichnung für den Nürnberger Unternehmer Karl Krestel:
Seine Firma „Karl Krestel Gastronomische Betriebe eK“ hat sich für den Wachstumspreis der Wirtschafts- Organisation „Europe’s 500“ ausgewählt aus 28 europäischen Ländern qualifiziert.

1996 gegründet, versteht sich „Europe’s 500“ als ehrenamtlicher, europaweiter Zusammenschluss von Unternehmen, die sich Wirtschaftswachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze auf ihre Fahnen geschrieben haben. „Europe’s 500“ steht im ständigen Dialog mit EU-Institutionen und -Politikern, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Unternehmertum in Europa zu optimieren. Ständige Partner der Organisation sind der global agierende Software- und Computerriese Microsoft und das weltweite Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG International. Beide Firmen haben im Rahmen der diesjährigen „Europe’s 500“ Sonderpreise ausgelobt: KPMG wird den „Special Award for Innovation“ vergeben. In den letzten Monaten führten KPMG und Microsoft ein gemeinsames Forschungsprogramm zum Thema „Innovation in mittelständischen Unternehmen in Europa“ durch. Microsoft wird „The most innovative use of IT“ prämieren und damit den besonders einfallsreichen Einsatz von Informationstechnologie in mittelständischen Unternehmen auszeichnen.

„Karl Krestel Gastronomische Betriebe eK“ wurde nach Auskunft des Preiskomitees für das „außergewöhnliche Beschäftigungswachstum des Unternehmens in den letzten drei Jahren“ unter den Top 500 platziert – eine mittelfränkische Firma als wichtiger „Job-Motor“ in der Region.

Verliehen werden die Preise der „Europe’s 500“ von EU-Vizekommissionspräsident Günter Verheugen am 25. November in der Kaiserresidenz der Hofburg Wien. Ab 20. Oktober wird die Liste der Preisträger auf der Internetseite www.europes500.com veröffentlicht.

Auch im Fachmagazin „Businessweek“ und der zugehörigen Website www.businessweek.com sind die Preisträger zu finden.

„Ich fühle mich nicht nur geehrt, sondern vor allem in meiner unternehmerischen Philosophie bestätigt“, kommentiert Karl Krestel die hohe europäische Auszeichnung. Es sei, so der Nürnberger Gastronom weiter, „längst nicht mehr damit getan, gute Umsätze zu schreiben“. Mindestens ebenso wichtig ist in Krestels Augen „die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze, auch und gerade im Dienstleistungssektor“.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Krestel
Gastronomische Betriebe eK